BlogNoGo der Woche

Alete Trinkmahlzeit von Nestle bekommt den „Goldenen Windbeutel“

Es ist entschieden!!! Der Negativpreis von Foodwatch „Der goldenen Windbeutel“ für die dreisteste Werbelüge im Lebensmittelsektor geht an die Firma Nestlé für Ihre „Alete Trinkmahlzeiten ab dem 10. Monat“ .

Alete-Trinkmahlzeit

 

Knapp 46 Prozent der mehr als 150.000 Stimmen entfielen bei der Online-Abstimmung auf das Nestlé-Produkt. Unser Favorit war ehrlich gesagt der Zweitplatzierte: Hühnersuppe ohne Huhn von Knorr. Aber diese hochkalorienreiche Trinkmahlzeit für Kleinkinder hat auf jeden Fall den Preis mehr als verdient. Überfütterung und Kariesbildung sind die Folge bei Trinkmahlzeiten wie der von Nestlé. Ärzte warnen vor dem Verzehr – die Alete Trinkbombe wird aber dennoch als gesund und babygerechte Nahrung verhöckert.

Ergebnis der Umfrage

Profit auf Kosten der Gesundheit von Babys zu machen ist nicht fein – Pfui Nestlé und Glückwunsch zu diesem Preis.

Als der Preis heute übergeben werden sollte, wurde der Preis nicht entgegengenommen und es gab auch keine Stellungnahme der Firmensprecher zu dieser Angelegenheit.

Für uns also auch gleichzeitig das NoGo der Woche.

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Jens

Jens

3 Comments

  1. 2. Oktober 2014 at 09:51 — Antworten

    Blamabel, sehr Blamabel für die Firma !
    Hoffentlich gibt es auch die verantwortungsbewußten Eltern, die sich nun vom Kauf solcher Produkte abwenden.
    Ich fürchte nur, viele wissen das gar nicht und die, die es wissen, kaufen es sowieso nicht.
    Diese Aktion “ Der goldene Windbeutel „müsst noch viel mehr publik gemacht werden !
    Jutta K.

  2. Ariane
    6. Oktober 2014 at 09:22 — Antworten

    Das wundert mich nicht. Nach Hipp nun Alete. Eltern sollten wirklich auf ihren Instinkt vertrauen und sich nicht von der Werbung einlullen lassen.

  3. Janine Miaramanana
    9. Oktober 2014 at 17:04 — Antworten

    Danke für diesen Blog. Den Lebensmittelkonzernen muss Einhalt geboten werden. Ich finde es schrecklich, dass gerade Babynahrung und Kinderlebensmittel so viel versteckten Zucker enthalten und die Kleinen können sich ja nicht wehren. Ich bin selber Mutter und würde den jungen Eltern gerne zeigen, dass es auch ohne Industrieprodukte geht. ich habe von Anfang an voll gestillt und den Brei selber gekocht. Das ist gar nicht so schwer und zeitaufwendig wie man denkt. Man kann ja für mehrere Mahlzeiten kochen und die Portionen dann einfrieren. Selbstgekochter Brei schmeckt nicht nur dem Baby sondern trägt auch sehr zu seiner Gesundheit bei.

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