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Hätte mir vor 10 Jahren jemand etwas von REGIONALITÄT und SAISONALITÄT erzählt, wäre ich wohl mitten im Satz eingeschlafen und hätte nur gedacht: „Ja ja, labber mich nur voll du langhaariger Ökozottel und geh deine Körner futtern, Du Müsli-Jochen.“
Heute sieht das etwas anders aus.


Ich musste erst dreißig werden, bevor ich verstand, wie wichtig gesunde Lebensmittel sind. Es vergingen nochmals drei Jahre, bis sich in meiner Ernährung zu dem Attribut „gesund“ weitere hinzugesellten.
Die dicken Buddies „Saisonal“ und „Regional“ gingen fortan unter der Obhut von Muddi „LowCarb“ zusammen mit dem kleinen Kumpel „Gesundheit“ einher.

Dieses Vierergespann bildet die Grundlage meiner Ernährung und die dieses Blogs. Man könnte von meiner persönlichen Gesundheits-Gang reden. Voilà…wäre das geklärt.

 

Produkte "Unsere Heimat - echt & gut" - www.kochhelden.tv
Im Normalfall finde ich diese vier essentiellen Buddies oder sagen wir fortan Grundpfeiler meiner Ernährung auf dem Wochenmarkt. Da komme ich mit den Bauern ins Gespräch und weiß genau von wem die Möhren, von welcher Henne das Ei und aus welchem Dorf der Käse stammt.
So etwas liebe ich – deshalb wohne ich in einem Dorf mit 994 Einwohnern und einem Kater. Unser Kater natürlich.

Wenn du auf dem Dorf zum Wochenmarkt oder direkt zum Bauern gehst, kommst du an saisonalen Obst und Gemüse nicht vorbei. Ein Bauer kann dir nur das verkaufen, was gerade auf seinem Feld oder im Gewächshaus wächst. Geht nicht anders.
Hier wandert das Gemüse oder Fleisch nur wenige Meter vom Feld auf meinen Teller und fliegt nicht wie so oft tausende Kilometer um die ganze Welt, verursacht erhöhte Preise und verschmutzt die Umwelt.

Jetzt klinge ich selbst schon wie ein Müslischaber.

 

 

Was aber tun, wenn der Bauer mal Männerschnupfen hat oder gerade kein Markt ist?

Im Nachbardorf steht da ein großartiges Gebäude! Ein EDEKA!

Ich sag das so mit Freude, da ich total darauf stehe, in diesem Laden einzukaufen. Ich bin absolut #teamedeka und das sage ich nicht, weil ich eine Kooperation mit EDEKA habe. Ich sage das, weil das für mich irgendwie so ist, als ob man auf den Wochenmarkt geht – nur eben überdacht  und in einem Supermarkt.

 

Gefüllte Paprika - www.kochhelden.tv

Ich kenne in diesem Lebensmittelladen den stämmigen Metzgermann an der Fleischtheke, bei dem ich nie weiß, auf welches Auge ich kucken muss, weil er etwas schielt, ich grüße die Käsefrau und die Azubine, die schon genau weiß, welchen Schinken ich kaufe und Marktleiterin Renate, die die langsamste von allen an der Kasse ist und heute noch die Kuechenchaotin nach ihrem Ausweis fragt, wenn sie Sekt kaufen möchte (Sekt kann man übrigens mit 16 Jahren kaufen – was das Ganze noch absurder macht).

Natürlich machen diese Menschen diesen Markt liebenswert, aber das Beste an unserem kleinen Markt ist die Regionalmarke des EDEKA Südwest „Unsere Heimat – echt& gut“.

 

Produkte "Unsere Heimat - echt & gut" - www.kochhelden.tv

Die Qualität der Produkte aus der Region für die Region erinnert so ein bißchen an den Wochenmarkt und eigentlich ist das auch genau so, nur das eben nicht der Bauer persönlich am Regal steht. Aber er steht auf der Verpackung!
1.500 Erzeuger und Verarbeitungsbetriebe liefert circa 300 Produkte im Bereich Obst, Gemüse, Molkerei- und Frischprodukte, Eier, Wurst- oder Teigwaren und ich kann genau nachvollziehen von welchem Bauern was kommt – von wem das Ei, von wem die Tomaten…kommt dir irgendwie bekannt vor?
Die Erzeugerangabe steht zum einen auf der Verpackung und zum anderen kann ich, wenn ich mehr Informationen möchte, auf die Homepage gehen und anhand eines Codes zum Erzeuger surfen.
Diese müssen aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen und Saarland kommen und das regionale Gütesiegel des Landes besitzen. Zusätzlich gibt es Edeka-Interne Qualitätsprüfungen mit besonderen Anforderungen, wie zum Beispiel die „Vorernteprobe“.

 

Gefüllte Paprika - www.kochhelden.tv
Diese Regionalmarke, die es nun schon seit 11 Jahren!!! gibt, ersetzt mir den Wochenmarkt und ich habe trotzdem ein gutes Gewissen, wenn ich mal nicht auf dem Markt bei den Bauern bin. Weil irgendwie bin ich es ja trotzdem, da angefangen bei der  Herstellung über die Verarbeitung, bis hin zum Verkauf die Wertschöpfung den Unternehmen aus unserer Regionen zugute kommt.
Regional einkaufen bedeutet, die Region und die Menschen zu unterstützen und die regionale Landwirtschaft zu stärken und zum Beispiel einen Weg hin zu einem fairen Milchpreis zu ebnen.

Das ist meines Erachtens ein wichtiger und richtiger Weg, den EDEKA da seit vielen Jahren geht – weg von der Billig-Billig-Mentalität – hin zu Qualität der Produkte.
Wenn du wissen möchtest, was diese Regionalmarke in den vier angegebenen Bundesländern so alles im Sortiment hat und wann es was gibt, hilft der Saisonkalender und die Facebookseite von „Unsere Heimat“.

 

Gefüllte Paprika - www.kochhelden.tv
Selten hatte ich so wenig Probleme ein Rezept für dich zu finden. Fast alle Lebensmittel dieses Gerichtes sind aus dieser Regionalmarke und ich muss tatsächlich gestehen, dass es sich für mich nicht wie eine Kooperation anfühlt, sondern eher wie ein ganz normaler Einkauf, den ich jeden zweiten Tag mache – echt & gut.

 

Zutaten:

  • 200 g Linsen
  • 2 Schalotten, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gewürfelt
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 Möhren, in Würfel geschnitten
  • 400 g Hackfleisch, gemischt halb halb
  • 2 EL Tomatenmark, 3-fach konzentriert
  • diverse Tomatenarten (z.Bsp.: 7 Strauchtomaten, 7 Snacktomaten, 1 Fleischtomate)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 Paprika
  • 100 g Bio-Heumilchtaler-Käse , gerieben

 

Zubereitung:

  1. In einem Topf mit 600 ml Wasser die Linsen 25 min kochen.
  2. Die Schalotten und den Knoblauch in Butterschmalz anschwitzen bis sie goldbraun sind.
  3. Die Möhren hinzu geben und anbraten.
  4. Das Hackfleisch hinzugeben und ca. 5 Minuten heiß anbraten, sodass Röstaromen entstehen.
  5. Nach 3 Minuten das Tomatenmark hinzugeben und mit dem Fleisch verrühren und die Hitze reduzieren.
  6. Parallel dazu die Tomaten in heißes Wasser geben und anschließend blanchieren und die Haut entfernen.
  7. Anschließend die Tomaten würfeln und in die Pfanne zu dem Hackfleisch geben und die Sauce 10 min reduzieren lassen.
  8. Linsenwasser abgießen und Linsen in einem Sieb auffangen.
  9. Die Linsen zu der Tomatenhack-Sauce geben, vermengen und 2 Minuten köcheln lassen.
  10. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  11. Bei den Paprikas den Deckel abschneiden und vorsichtig das Gehäuse heraus schneiden und waschen.
  12. Die Paprikas mit der Hack-Linsen-Sauce füllen und den Käse auf den Deckelbereich streuen.
  13. Die Paprikas auf eine ofenfeste Form stellen und bei 200°C Umluft für 25 Minuten in den Backofen geben. Wessen Herd eine Grillstufe hat, stellt diese auf mittlere Stärke und lässt die Paprika 10 Minuten im Ofen.

 

Gefüllte Paprika - www.kochhelden.tv

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Jens

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