„Du postest jetzt nicht wirklich den Beitrag, den Du heute online stellen willst?“, mit großen Augen schaut mich Tina, eine Bloggerin auf dem Camp an. Es ist Sonntag, ich sitze auf dem Foodbloggercamp inmitten von leergeschlürften Kaffeetassen und vollgekrümelten Tellern und versuche möglichst fit auszusehen. Ist gar nicht so leicht, nach dem gestrigen Tag mit anschließender Partynacht in Reutlingens In-Bar. Ich habe immer noch Stevie B`s „Spring love“ im Ohr. Whooohooo…

Ich schau Tina mit ähnlich großen verorgelten Augen zurück und antworte mit einem Schulterzucken. „Wann soll ich es sonst schreiben?“

Tina grinst, nickt, nimmt einen großen Schluck aus Ihrer Tasse. Ich vertiefe mich wieder in eben diesen Beitrag, den Du gerade liest.

 

Kochhelden-beim-Foodbloggercamp

Miese Paparazzi haben mich beim Schreiben dieses Beitrags geknipst

 

 

Nachdem ich gestern viel über Matcha, SEO, Grillen und Sous Vide gelernt habe, sitze ich derzeit in einer Session in der es um Kooperationen mit Firmen geht. Sofort schwelge ich in Erinnerungen an eine tolle Kooperation mit Siemens, für die ich im Dezember in der Allianzarena gekocht habe. Es gab dort ein leckere Maispoularde, die ich mit einer Kräuterbutter unterfüttert habe.

 

Zutaten

Kräuterbutter

  • 3 EL tiefgekühlte italienische Kräuter ohne Zwiebeln
  • 1 EL Olivenöl
  • 60g Butter, weich
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • edelsüßes Paprika

 

Fleisch

  • 1 Maispoularde, 1,6 kg
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle

 

Zubereitung

  1. Die Butter mit einem Schneebesen cremig rühren. Olivenöl und Kräuter zugeben und vermischen. Mit Salz und Paprikapulver herzhaft würzen.
  2. Die Poularde kurz kalt abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen. Die Haut an der Brustseite vorsichtig vom Fleisch lösen. Die Kräuterbutter zwischen Haut und Brustfleisch verteilen.
  3. Die Poularde mit der Brustseite nach unten in die Universalpfanne legen und bei 170°C ca. 60 min im Backofen braten. Die Bratdauer bei herkömmlichen Öfen erhöht sich um circa 40min
  4. Nach ca. 30 Minuten wenden und fertig braten.

 

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Jens

Jens

2 Comments

  1. 2. März 2015 at 20:55 — Antworten

    Und ich dachte noch „Mensch, der Jens ist so fleissig, der schreibt sogar bei den Sessions mit…“
    Schönes Video, den Gockel muss ich glatt mal nachkochen…
    Liebe Grüße
    die Kochlie.be-Julia

    • 3. März 2015 at 00:39 — Antworten

      *lach* Neeee ich musste auch irgendwann Bloggen 😉

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