Laut Spiegel ist es nun also soweit. Der Fastfoodriese McDonald´s erlaubt seit Anfang April seinen Hähnchenfleisch-Lieferanten die Fütterung von gentechnischverändertem Futtermittel.
Bisher war das anders.

 

Der Burgerhersteller hatte bis dato verlangt, daß nur unverändertes Futter an die Hühnchen verfüttert wird. Die Industriehühnchenlieferanten sagten nun aber aus, daß keine ausreichenden Mengen an nicht gentechnisch veränderten Futter zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen garantiert werden können.
Auf Deutsch und von uns frei interpretiert: Gentechnisch unverändertes Futter ist teurer als das manipulierte Zeug. Damit die geringen Preisen und die hohen Abnahmemengen gehalten werden können, muss billigeres Futter her. Irgendwo muss ja auch der Industriehuhnjoggel sparen.

Somit hat man sich dazu entschieden, nicht etwa den Chickenburger um 1 Cent zu verteuern, nein, man lässt nun Genfutter zu. Mit jedem Chickenburger tun die Endverbraucher nun also den Einsatz von genmanipuliertem Futter fördern. Hier sieht man, daß für den Fastfoodhersteller nur das Geld zählt und nicht die Gesundheit der Kunden und Tiere.

Im Februar teilten die großen Geflügelproduzenten mit, daß Sie nun nach 14 Jahren wieder genmanipuliertes Soja verfüttern werden, da nicht ausreichend Futtermengen vorhanden sind.
Laut McDonald´s ist der Verzehr des Fleisches unbedenklich und hat keine Auswirkung auf Qualität und Sicherheit des Essens. Gut, das hat man bei der Atomkraft auch gesagt.

In 27 europäischen Märkten wurde die Beschränkung von seitens McDonald´s aufgehoben. Deutschland gehört dazu und ab jetzt gibt es hier mit Genfutter gezüchtete Tierchen zwischen die Kauleiste.

Wohl bekomm´s…oder ist das jetzt wieder ein weiterer Schritt dazu, daß wieder ein paar mehr Menschen über gesunde Ernährung nachdenken und sich dieses Essen von McGen nicht mehr antun.

Wer nochmals wissen möchte wie ChickenNuggets hergestellt werden schaut hier hin.  Mahlzeit…

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Jens

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