28.000 Schritte sind viel.

Echt viel.

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Die Central Station ist ein traumhafter Ort

 

Meine Füße schmerzen.

28.000 Schritte entsprechen zwanzig Kilometer. Mehr oder weniger.

Je nachdem wie lang die Haxen sind. Zwanzig Kilometer pro Tag legt ein Tourist in New York zurück. Also ich.

Zwanzig Kilometer.

28.000 Schritte.

Pro Tag!

 

Da ich nun vier Tage in Manhattan zugebracht habe, kann sich jeder arithmetisch-begabte Leser ausrechnen, dass mir die Gehstelzen fast am Hüftgelenkstumpf wegfaulen..

 

Ich sag´s Euch: Gutes Schuhwerk ist das A und O in dieser Stadt.

 

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Die NERGi-Beere ist eine kleine Kiwiartige Beere

 

Der gemeine NewYorker trägt Sneakers. Ja, ganz einfach nur Sneaker – das sind sportliche Schlappen. Er trägt sie auch wenn er nur kurz aus dem Haus springt, um sich ein Wasser, einen Kokain-Drogen-Test oder einfach nur ein Antidepressiva im Drogeriemarkt nebenan zu holen.

 

New York City – hier bin ich also – in der Stadt, die niemals schläft.

Mittendrin im Big Apple.

 

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Wo führt der Weg hin?

 

Es gib unzählige Bezeichnungen und Redewendungen über diese großartige Stadt. Und doch kann keine auch nur im Entferntesten wiedergeben, was man fühlt, wenn man durch die Straßen dieser Metropole läuft.

Dem Strom der Menschen entgegen. An jeder Kreuzung den Kampf mit der Wand aus Menschen aufnehmen, die einem entgegen kommt.

 

centralpark-Baseball

Sportbegeisterte Baseballspieler im Central Park

 

Ich bin also im Big Apple.

Es entzieht sich meiner Kenntnis, wieso New York als der „Big Apple“ betitelt wird. Es kann unmöglich davon kommen, daß es große Äpfel in dieser Stadt gibt.

Es gibt Äpfel. Aber keine großen. Nein, es gibt keine großen Äpfel im Big Apple und viele auch nicht. Ich war echt ganz schön unterwegs und habe Foodmärkte gesucht. 28.000 Schritte. Jeden Tag. Ich bin durch sämtliche Districte gerannt, immer die Kamera im Anschlag auf der Suche nach dem richtigen Shoot.

 

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Ich hetze an vielen wundervollen Gebäuden vorbei – Flatiron Building

 

Aber außer diesen Saft-Smoothie-Trucks, die in Einklang mit den Hotdog-Wägen neben den Eis-Trucks stehen, habe ich nur sporadisch Früchtehändler an Straßenecken gesehen, die meines Erachtens zu organisierten Banden gehören.

Frucht-und Eis-Gangs beherrschen New Yorks Straßenecken.

 

nergi-chia

Overnight-Oats in Schichtung mit Nergi und Chiasamen-Pudding

 

Ich hetze durch diese Stadt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, von Rockefeller Center zum NBA-Store auf der 5th Avenue, vom Times Square zum Ironflat Building weiter zum World Trade Center und dann den Hudson entlang um durch den Central Park zum Madison Square rüber zu gelangen – vorbei an Fastfood-Läden, an Organic-Fressbuden und an Starbucks-Filialen.

Rastlos – ich fühl mich rastlos.

Nicht einmal im Central Park finde ich Ruhe. Permanent rennt ein Fitnesswahnsinniger mit freien Oberkörper an mir vorbei und weisst mich darauf hin, wie perfekt sein Body und wie weit der meinige von seiner Form entfernt ist.

 

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Joggende, wohin man blickt im Central Park

 

Es is einfach herrlich hier in diesem riesigen Park, der grünen Lunge von New York.

Ich schnaufe.

Die Vögel im Gebüsch nebenan fliegen auf.

Es ist einer dieser Grunzer, der zum Ausdruck bringt, daß man zwar alles hat, glücklich ist mit dem was man und wo man ist, was man erreicht hat, aber dennoch etwas auf der Seele brennt, was dringend anders werden muss.

Kleine Dinge sind egal. Sie sind wie Kiesel in einem kleinen Zeitglas. Sie verrinnen.

Große Brocken müssen angepackt werden. Solche Dinge, die einen auf der Seele liegen muss man klären, darf sie nicht unerledigt lassen. Wenn etwas drückt, muss man es abstellen.

Do it. Nicht reden – handeln. Ich schaue auf meinen Oberarm und lächle. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages hier im Park streifen die Worte meines Tattoos: „Acta non verba“

„Oh ja“, denke ich bei mir und schiebe den Löffel in mein mitgebrachtes Glas Chia-Kiwibeeren-Schichtpudding.

Wie unsexy das klingt.

Aber es wäre ein unlösbares Wort bei „Glücksrad“ gewesen, egal wie viele E´s man kauft und wie nett Maren Gilser lächelt. Dieses Wort wäre nicht zu lösen.

Aber Unsexyness geht gar nicht. Ich muss einschreiten. Sofort. Also nenne ich das kleine Powerfood NERGI meets Chia“. Superfood par excellence.

 

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Gesünder und kraftvoller kann man kaum in den Tag starten

 

Lecker, gesund, wie der Amerikaner zu sagen pflegt: „Ohh how healthy..wonderful.“

Ich schwör´s Euch..wenn ich daheim bin, futter ich dieses LowCarb-Powerüberfoodzeug in Kombi mit diesen leckeren NERGI-Beeren eimerweise in mich rein und renne jeden Tag 28.000 Schritte durch die Bronx von Rudersberg, rüber nach Schorndorf, an der Rems entlang, durch den Schloßgarten von Stuttgart, die Königsstraße hoch, dann zum Fernsehturm in Degerloch und whooosaaa…ich sag:

 

 

„Stuttgart Du bist mei Number One…und gleich danach auf Platz 1,5 folgt New York…“

 

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Unterwegs in New York City, auf der Suche nach NERGI-Beeren

 

Zutaten:

  • 4 EL Chiasamen
  • 250g Nergi-Kiwi-Beere
  • 250 ml Sojamilch, Mandelmilch, normale Milch o.ä.

 

Zubereitung:

  1. Chiasamen über Nacht in Milch einlegen und im Kühlschrank aufbewahren
  2. am Anfang ein paar mal umrühren
  3. In ein Glas abwechselnd einschichten
  • Erste Schicht: LowCarb-Müsli
  • Zweite Schicht: entstandener Chiasamenpudding
  • Dritte Schicht: NERGI-Beerenschicht
  • Vierte SchichtSchicht LowCarb-Müsli
  • Fünfte Schicht: Chiapudding
  • auf oberste Schicht vereinzelt Müsli streuen und Beeren anlegen
  • Gegebenenfalls nochmal ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen
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Jens

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