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NoGo der Woche: Biergelee-Brotaufstrich

Bier-Gelee

Der Bierkonsum in Deutschland geht laut Statistiken ordentlich zurück. Sinkende Verkaufszahlen zwingen die Brauereien, sich neue Absatzmärkte zu suchen und Not macht bekanntlich erfinderisch.

Neben Fassbrause, Mixgetränken in allen möglichen Geschmacksrichtungen kommen nun einige Brauereien, wie hier die Rothaus Brauerei, die für das kultige Tannenzäpfle bekannt ist, mit zweifelhaften Brotaufstrichen aus dem Bierfässle gekrochen.

Zutaten:
Zucker, 32% Rothaus Pils (Wasser, Gerstenmalz, Hopfenextrakt, Hopfen), Wasser, Zitronensaft aus Konzentrat, Geliermittel: Apfelpektin

Die Zutaten lassen nicht wirklich auf gute Nährwerte schließen. Im Internet haben wir diese bei keinem Verkäufer gefunden. Wir fragen uns an dieser Stelle, ob die Kennzeichnungspflicht mit Nährwertangaben nicht auch bei Internetverkäufen Pflicht ist.

Mittlerweile gibt es Bier-Gelee übrigens auch in den Geschmacksrichtungen Hefeweizen, Kölsch, Altbier und Pils.

Die Entscheidung, ob auf 100g Gelee 32% Bier in einem Brotaufstrich sein muss und ob dies tatsächlich schmeckt, überlassen wir anderen. Jemand der auf seine Gesundheit achtet, abnehmen möchte, sollte die Finger von dem Süßkram lassen. Das ist Fakt.

Die Konfitürenfirma Faller aus dem Schwarzwald, von denen dieser Brotaufstrich stammt, ist übrigens SlowFood-Firma. Slow Food bedeutet leider nicht immer, dass nur gesunde Dinge hergestellt werden.

Was haltet Ihr davon? Muss in Marmelade Alkohol drin sein? Schreibt uns unter den Post einen Kommentar und teilt uns Eure Meinung mit.

 

Bier-Gelee
Bier-Gelee der neue Aufstrich fürs Brot von der Firma Rothaus
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    • miri
    • 15. April 2014
    Antworten

    Gesund ist es nicht, essen mag ich es auch nicht, für ein Riesen-NoGo halte ich es aber auch nicht. Ich hab es im Supermarkt gesehen und war so angewidert-fasziniert von dem Gedanken, mir Bier auf’s Brot zu schmieren, dass ich beschlossen habe, dass mein Vater ein Glas zu Ostern kriegt. (Dem drohe ich nämlich immer damit, dass er nichts außer einem Glas Marmelade bekommt, wenn er keine ordentlichen Wünsche äußert.) Evtl. kann ich also bald berichten wie es schmeckt (oder zumindest wie es riecht)…

    LG
    Miri

    • Jens
    • 15. April 2014
    Antworten

    Ich brauch unbedingt einen Bericht dazu Miri. Ich war auch geneigt, es zu kaufen , nur um es zu probieren.

    • d. grieder
    • 4. September 2014
    Antworten

    in brotaufstrich muss nicht alkohol drin dein. Aber wenn gekauft und deklariert, so darf! Es sind ja nicht die hohen gehalte. Jever stellt übrigens so was ohne zucker her. Und von den original englischen früchte-aufstrichen kann ich mir auch abweichler in diese richtung vorstellen. Zudem ist alkohol ein gutes konservierungsmittel. Nicht, dass ich diese brotaufstriche zur leibspese geworden wären, aber zur abwechslung schätze ich sie.

    • Alex
    • 10. März 2018
    Antworten

    Zu Weihnachten bekam ich ein Glas Altbier- Gelee in einem netten Korb geschenkt und dachte mir was ist denn das schon wieder für ein scheiss. Ganz ehrlich, das Zeug war der Hammer. Das Glas hat keine Woche überlebt. Im Vergleich zu einem Quitten/ Orangen Gelee an dem ich nun schon seit 2 bis 3 Monaten dran bin.
    Resümee:
    Lecker aber Vorsicht Hüftgold.

      • Jens
      • 13. März 2018
      Antworten

      Hi Alex,
      ich habe den Artikel ja vor ein paar Jahren geschrieben, aber ich habe es bis heute nicht probiert.
      Ja gut klar, Hüftgold haut es dir logisch drauf, wenn Zucker mit Alkohol kombiniert wird. Ab und an ist ja sündigen auch ok 😉
      Viele Grüße
      Jens

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