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Bärlauchöl {selbstgemacht}

Bärlauchöl selbstgemacht -www.kochhelden.tv

Das Bärlauch-Karussell dreht sich weiter. Wer will noch mal – wer hat noch nicht? Heute in der großen Bärlauch-Lotterie: Bärlauchöl selbstgemacht.
Das geht so einfach und schnell – kaum zu glauben. Dieser Blogtext dauert vermutlich länger als das Zubereiten des Öls.

Bärlauchöl selbstgemacht -www.kochhelden.tv

Verwendung von Bärlauchöl

Wofür brauch ich Bärlauchöl?
Eigentlich braucht man es nicht. Aber irgendwie doch. Es gibt diversen Speisen einen besonderen Kick und vor allem dann, wenn die Bärlauchsaison schon rum ist. Bärlauch wächst leider nur in einem sehr kleinen Zeitfenster. Wenn er anfängt zu blühen, hat es sich ausgebärlaucht. Aber dazu später mehr.
Du kannst Öl und somit auch von selbstgemachten Bärlauchöl für Dressings von Salaten, zum Marinieren von Fleisch oder Gemüse einsetzen. Etwas Vorsicht ist geboten, da der Geschmack recht intensiv ist. Ich rate lieber mit kleinen Mengen anfangen und sich dann geschmacklich an sein Wunschergebnis heranzutasten. Wir wollen ja nicht Aromen von Gemüse und Fleisch mit dem an Knoblauch erinnernden Geschmack komplett zuschütten.

 

Bärlauch selbst ernten

Frischer Bärlauch ist am leckersten. Das muss man eigentlich nicht erwähnen. Du kannst ihn derzeit im Supermarkt kaufen oder aber im Garten und Wald selbst ernten.
Bei der Eigenernte ist allerdings Vorsicht geboten. Vom Aussehen her ähnelt Bärlauch stark dem giftigen Maiglöckchen und den Herbstzeitlosen. Bärlauch erkennst du am besten, wenn du die Blätter nimmst und zwischen den Händen reibst. Setzt sich ein Knoblauchgeruch frei, kannst du dir die Taschen voll machen.
Bei der Verarbeitung ist es dringend nötig, die Blätter intensiv zu waschen, da die Wildkräuter vom Fuchsbandwurm befallen sein könnten.
Nach dem Waschen musst du die Blätter trocknen lassen, bevor du sie weiter verarbeitest, da dies einen Einfluss auf das Öl hat.

 Bärlauchöl selbstgemacht -www.kochhelden.tv

Vorteil von Bärlauch gegenüber Knoblauch

Bärlauch wird nicht umsonst als wilder Knoblauch betitelt. Der Geruch und Geschmack erinnert stark an Knoblauch, Das positive an dem Wildkraut ist, dass man nach dem Essen nicht unangenehm riecht. Es gilt als geruchsarme Alternative zu Knoblauch und mit dem selbstgemachten Knoblauchöl kannst du es bei richtiger Lagerung das ganze Jahr nutzen.

 

Lagerung von Bärlauchöl

Hier gelten die gleichen Regeln wie bei allen Ölen: Lagerung an dunklen, kühlen Orten in verschlossenen Flaschen ist ideal. Wer nicht weiß, wo er einen solchen Platz findet: nimm einfach deinen Kühlschrank, der aber nicht zu kalt sein darf. So ist das Öl bis zu einem halben Jahr haltbar.

Bärlauchöl selbstgemacht -www.kochhelden.tv

Tipps zur Zubereitung

Noch ein Wort zur Abfüllung des Öls. Kocht die Gefäße / Flaschen vor der Befüllung aus und lasst diese dann komplett trocknen.
Schneidet die Blätter des Bärlauchs klein, aber quetscht diese nicht. Um eventuelle Luftblasen aus dem Öl zu bekommen, klopfst du vorsichtig auf den Boden. Schüttet die Flasche auf keinen Fall.

Nach bereits zwei Tagen hat das Öl den Geschmack angenommen. Nach zwei Wochen hat das Öl den Geschmack perfekt angenommen. Nun kannst du die Blätter aus dem Öl entfernen. Ich habe das mithilfe einer Umfüllaktion und einem Sieb/Filter gemacht. Lässt du die Blätter weiterhin im Öl, wird der Geschmack immer intensiver. Mit Geschmacksproben nach verschiedenen Wochen kannst du den perfekten Geschmacksgrad für dich herausfinden. So wird individuell und „DEIN BÄRLAUCHÖL“.
Man kann das Öl dann in verschiedene kleine Fläschchen abfüllen und hat so ein persönliches Geschenk oder Mitbringsel für Freund und Familie.

 

Bärlauchöl selbstgemacht

 

Zutaten:

  • 1 Handvoll frischer Bärlauch (ca. 100g)
  • 500 ml kaltgepresstes Olivenöl

 

Zubereitung:

  1. Bärlauchblätter gründlich unter fließendem Wasser waschen. Anschließend die Blätter gut trocknen (etwas auf Küchenpapier trocknen lassen)
  2. Die Blätter in dünne Streifen schneiden und anschließend in ein sauberes und gut verschließbares Glas oder eine Flasche geben.
  3. Nun die Flasche mit dem Olivenöl so befüllen, dass die Blätter komplett mit Öl bedeckt sind und nicht alle oben schwimmen. Die Flasche nicht schütteln.
  4. Um den vollen Geschmack ins Öl zu bringen, bitte die Flasche an einem dunklen und kühlen Ort für 2–3 Wochen lagern. Die Flasche gelegentlich leicht kippen. Schon nach 2 Tagen nimmt das Öl den Geschmack an.

 

Viel Spaß beim Selbstölen ;-)

Dein Jens

Mehr Rezepte mit Bärlauch gibt es hier

 

Bärlauchöl selbstgemacht

Eine geruchsneurale Alternative nach dem Essen zu Knooblauch ist Bärlauch. Mit einem selbstgemachten Bärlauchöl kann man diverse Speisen ausserhalb der Saison würzen und ganz nebenbei eine persönliche Geschenkidee erstellen.

Gericht Salad
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 5 Minuten
Trocknungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 10 Minuten
Portionen 500 ml-Flasche

Zutaten

  • 100 g Bärlauch frisch
  • 500 ml Olivenöl kaltgepresst

Anleitungen

  1. Bärlauchblätter gründlich unter fließendem Wasser waschen. Anschließend die Blätter gut trocknen

  2. Die Blätter in dünne Streifen schneiden und anschließend in ein sauberes und gutverschließbares Glas oder eine Flasche geben.

  3. Nun die Flasche mit dem Olivenöl so befüllen, dass die Blätter komplett mit Öl bedeckt sind und nicht alle oben schwimmen. Die Flasche nicht schütteln.

  4. Um den vollen Geschmack ins Öl zu bringen, bitte die Flasche an einem dunklen und kühlen Ort für 2-3 Wochen lagern. Die Flasche gelegentlich leicht kippen. Schon nach 2 Tagen nimmt das Öl den Geschmack an

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  1. Antworten

    Ich liebe selbstgemachte Öle. In der Regel mache ich Chili-Öl immer selbst.. Bärlauchöl muss ich auch mal dringend probieren! :)

    Viele Grüße,
    Kathi von Küchensachen

      • Jens
      • 12. April 2018
      Antworten

      Oh Chili-Öl ist auch mega. Ja versuch mal das Bärlauchöl. Du wirst es mögen.

  2. Pingback: Bärlauchöl- einfach gemacht, viel Effekt! · glasgefluester.de

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