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Low Carb Burger

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Vegetarisch Grillen - www.kochhelden.tv

Vegetarisch Grillen geht nicht? Das geht sehr gut!


Der Vegetarismus und ich – ein klares Statement

Nein, ich bin kein Vegetarier und werde es wohl auch nie werden.

Aber ich bin jemand, der auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung achtet und so kommt es automatisch, dass ich Fleisch sehr bewusst konsumiere.
Ich achte darauf, wie Tiere gehalten wurden, ich achte auf Qualität und vor allem schätze ich Fleisch als Delikatesse und so kommt es, dass ich nur alle zwei Wochen Fleisch esse. Wurst gibt es bei mir fast nicht mehr. Sagen wir sehr selten.

Ich bin dazu übergegangen, Wurst- und Fleischersatzprodukte zu suchen, zu testen und dann auch tatsächlich auszutauschen.

 

Vegetarisch Grillen - www.kochhelden.tv

Wir hatten vor kurzem im Freundeskreis eine Diskussion darüber, wieso Vegetarier Fleischsorten und Wurstprodukte „nachstellen“, sowohl im Aussehen, als auch im Geschmack. Kann man sich nicht etwas völlig neues überlegen? Muss eine panierte Eiweißplatte ausgerechnet Schnitzel heißen und ein Stück Tofu in Rundform „Wurst“?

Ja muss es! Wurst ist keine Festlegung auf etwas aus Fleisch.

Wir Fleischesser hächseln das Tier klein, um es anschließend in seinen eigenen Darm zu schieben. Das ganze nennen wir Wurst. Die Vorstellung ist ja schon crazy genug.

Um das kurz aus rein logischer Sicht klar zu stellen: Eine Wurst ist eine Form. Diese Form ist ideal zum Braten. Deshalb findet sie vor allem im Grillgut-Bereich ihre Berechtigung.

Ja Wurst ist eine Form. So wie ein stehendes Dreiecksgebilde eine Pyramide ist. Da müssen sich die Schokoladenhersteller ja auch nicht einen neuen Namen ausdenken. Da ist „Schoko-Pyramide“ auch in Ordnung. Wieso also nicht bei vegetarischen Produkten?
Etwas Paniertes, was in Fett ausgebraten wird, heißt bei mir auch schon immer Schnitzel, egal aus welchem Lebensmittel es ist. Nehmen wir Eier – Das sind Schnitzel-Eggs.

 

Low Carb-Burger - www.kochhelden.tv

 

Wenn ich als bekennender Fleischesser meinen Fleischkonsum reduzieren möchte, egal aus welchen Gründen, greife ich logischerweise zu ähnlich schmeckenden Produkten.
Ich mag den verfluchten Geschmack von Salami, ich liebe den Geschmack von Wurstsalat, von Steaks – ich mag lediglich nicht die Vorstellung, dass ein Tier dafür gelebt hat, um mir als Nahrung zu dienen. Ich mag die Vorstellung nicht, auf Muskelfleisch zu kauen. Ich mag die Bilder nicht, die zeigen, wie Tiere von uns Menschen gehalten werden.

Wenn ich es also schaffe, mich einzuschränken und kann dies tun, durch etwas, was genauso schmeckt, wie Dinge, die ich mag, dann sehe ich kaum einen Grund nicht vom Fleisch auf fleischfreie Produkte zu wechseln – immer unter der Voraussetzung, sie sind gesund.

 

Wie siehst du das? Findest du Vegetarier sollten sich eigene Namen für ihre Produkte suchen? Wenn sie kein Fleisch mögen, dann sollen sie sich auch mit den Bezeichnungen davon trennen? Oder sagst du „Leben und Leben lassen“ – mir doch egal, wie das Futter heißt, Hauptsache ich bekomme mein Steak medium und militante Menschen lassen mich in Ruhe? Schreib mir deine Meinung dazu in die Kommentare.

 

Vegetarisch Grillen - www.kochhelden.tv

 

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Low Carb Burger - www.kochhelden.tv

 

Vegetarisch Grillen - www.kochhelden.tv

 

 

Vegetarische Burger-Patties - www.kochhelden.tv

Zu unserer kleinen vegetarischen Grillparty habe ich Low Carb Burger-Buns gemacht, den Veggi-Burger-Pattie drauf geschoben, die Sauce von Küchenchaotin drüber laufen lassen und schon war mein persönlicher Burger-Himmel perfekt.

 

Vegetarisch Grillen - www.kochhelden.tv
Zutaten:

  • 2 Teelöffel geschmolzene Butter
  • 2 großes Bio-Ei
  • 2 Esslöffel Milch
  • 2 Esslöffel Mandelmehl
  • 2 Esslöffel Kokosmehl
  • 1/4 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Teelöffel Sesamsamen

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf  170 Grad Umluft vorheizen.
  2. In einer Schüssel alle Zutaten ausser den Sesam glatt vermischen.
  3. Bestreiche eine Backform für die Buns mit den Resten der geschmolzener Butter und gib den Teig hinein. Mir haben als Backform zwei kleine Keramikteller gedient.
  4. Sesam-Samen über die Oberfläche der Buns streuen. und für 17 Minuten in den Backofen geben.
  5. Nachdem die Buns leicht braun werden, sind sie fertig und müssen ausserhalb des Ofens in der Form auskühlen.
  6. Arbeite vorsichtig mit einen Spaten um die Buns aus der Form zu lösen.
  7. Belege nun das Burgerbrötchen mit dem vegetarischen Pattie, Salatblättern, Tomate – alles was Dein Herz begehrt und lass den Küchenchaotin-Curry-Ketchup darüber fließen.

 

Vegetarisch Grillen - www.kochhelden.tv
Lass es dir schmecken!

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    • Paola
    • 22. Mai 2017
    Antworten

    Der Burger schaut lecker aus! Ich hoffe, dass die Theke im Edeka gut ankommt und sie bald auch in meinem Bundesland einziehen darf. Der Reiz beim Grillen ist eben nicht so lange in der Küche zu stehen und Gemüsespieße zu basteln etc. und das wäre mit den Produkten perfekt. Ich finde die Begriffe wie Wurst oder Schnitzel auch für vegetarische Produkte zu nutzen völlig ok, wenn ich mir einen Kohlrabi in Scheiben schneide, paniere und brate ist es eben ein Schnitzel. Und auch vegetarische Burger Buns sind Buns. Bissl fehl am Platz finde ich es jedoch eine vegane Variante des Fleischsalates auch Fleischsalat mit einem ausgetauschten Buchstaben zu nennen. Da hätte man sich doch was anderes nettes einfallen lassen können.

  1. Antworten

    Toller Beitrag!

  2. Pingback: BBQ und Burger mit wenig Kohlenhydraten - Leben mit Diabetes

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