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Lammrücken in Paprika-Koriander Rub, Süßkartoffelspalten und Spinat-Mango-Salat

 Agnus Dei – das lateinische Wort für Osterlamm ist seit der frühsten Christenzeit ein Zeichen für Jesus Christus und ein Zeichen der Auferstehung.

Was ist mit dem anderen Tier, welches wir mit Ostern verbinden – dem Hasen? Wieso ist eigentlich nicht der Hase Zeichen für Jesus Christus? Weil er so albern durch die Gegend hoppelt und ein Lamm mit seinem weichen flauschigen Fell eher nach Unschuld aussieht? Statt Osterlamm sagt man auch Opferlamm, da das Lamm seit jeher ein Opfertier ist. Das arme Viech wurde ja schon seit jeher böse hergemeuchelt, wenn es darum ging, Götter zu besänftigen.

 

Lammrücken gegrillt

Spinatmangosalat, Süßkartoffelecken und Lammrücken – da fliegste um

 

Den Begriff Osterhase kennen wir ja auch, aber Opferhase ist jetzt doch irgendwie nicht so gebräuchlich in meinem Sprachgebrauch. Wenn man sich jetzt einen alten Ägypter vorstellt, der vor dem Opfertisch steht und einen Hasen an den Ohren in der Hand hat und ruft: „ He yo, ihr Götter, schenkt unserem Volk Regen, damit die Ernte reichlich wird und meine Kinder Nahrung haben – ich habe krass konkret ein Häsle für dich.“, sieht das eher albern aus. Da macht ein Lamm schon mehr her. Gibts in Ägypten Hasen?

Wo kommt das jetzt aber her, dass Meister Lampe durch die Gärten zieht und bunt bemalte Eier im Gestrüpp versteckt? Diese Fabel, die man laut Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau nur „Simpeln und Kindern aufbindet“ stammt aus dem Jahr 1682. Der gute Fränky Frank schildert in einer Abhandlung wie der Klopfer in Oberdeutschland, Pfalz und Elsass umher hoppelt und Eier versteckt.

 

Vorbereitung ist alles

Vorbereitung ist alles

 

Jetzt lassen wir mal den Hasen sein und bringen heute an Ostern ein Lamm auf den Teller. Das Lamm habe ich mit einer leckeren Rub eingerieben und auf einem Kugelgrill gegrillt. Dazu gab es leckere angeröstete Süßkartoffelspalten und mein Kumpel Phil hat einen Spinat-Mangosalat gemacht.

Alle Rezepte sind aus GRILLEN – Das Buch, welches hier schon kurz vorgestellt habe.

 

Zutaten Lamm

  • 4 Lammrücken a ca. 170g
  • Öl zum einreiben

 

Zutaten Paprika-Korianer-Rub

  • 3 EL Paprikapulver
  • 1 EL Knoblauchsalz
  • 2 EL Koriandersamen
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL schwarzer Pfeffer

 

Zutaten Thymian Süßkartoffelspalten

  • 3 große Süßkartoffeln a 280-300g
  • 6 Zweige Thymian
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Essig
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Einreiben

 

Zutaten Spinat-Mango-Salat

  •  250g junger Spinat
  • Saft von einer Limette
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Mango
  • 3 EL Erdnüsse
  • 3 EL Olivenöl

 

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für den Paprika-Koriander-Rub im Mörser zerstoßen und gut miteinander vermengen
  2. Lammrücken mit dem dem Rub einreiben, leicht einölen und anschließend ungefähr 8-10 Minuten jede Seite indirekt und geschlossen bei ca. 170 Grad grillen
  3. Süßkartoffeln in Scheiben schneiden, würzen und einölen. Diese dann für 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze von beiden Seiten grillen.
  4. Die fertigen Kartoffeln mit Olivenöl und Essig marinieren und den gezupften Thymian darüber streuen (Tip: Man kann die Süßkartoffelspalten auch im Ofen auf Backpapier machen, wen der Grill zu voll ist)
  5. Mango schälen und das Fruchtfleisch irgendwie mit einem Schäler abschälen – das ist eine ziemliche Sauerei. Alternativ macht ihr es einfach so, wie im Video und schneidet Euch dann Streifen draus
  6. Spinat im kalten Wasser waschen, in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.
  7. Spinat mit Mango vermischen und ie restlichen Zutaten unterheben
  8. Alle Zutaten zusammen servieren

 

 

 

Hier könnt Ihr Euch dieses tolle Buch mit hunderten tollen Grillideen shoppen:

 

grillen-dasbuch

 

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Jens

Jens

5 Comments

  1. Benny
    7. April 2015 at 14:32 — Antworten

    Bravo! Bravo! Bravo! Das Buch und deine Kostproben lachen mich an.

    • 9. April 2015 at 16:18 — Antworten

      Danke Benny, es war auch echt ultralecker

  2. Marie
    7. April 2015 at 19:16 — Antworten

    Leeeeecker, mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen. Vielen vielen lieben Dank für dieses tolle Rezept! :)
    Liebe Grüße, Marie

    • 9. April 2015 at 16:19 — Antworten

      Sehr gerne geschehen 😉 Es hat echt übelst lecker geschmeckt

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