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Karotten-Ingwer-Süppchen mit mariniertem Harzer Käse und Birne

Ich weiß genau was Du denkst!

„Jetzt hantiert er mit dem Stinkewinki-Käse umher – geht´s noch?“

Harzer Käse – das Fitnesswunder

Ok, zugegeben, irgendie hast Du ja recht. Jeder denkst zuerst bei Harzer Käse an den intensiven Geruch. Man kann mit dem Käse nicht nur unliebsame Gäste vertreiben, die zu lange daheim rumlungern – nein, er hat noch mehr gute Eigenschaften. Das haben die Fitnessjünger und Bodybuilder schon lange begriffen: viel Eiweiß (ca. 30g/100g) bei niedrigem Fettanteil. Man sagt dem Stinker nach, dass er der fettärmste Käse ist.

In der Tat hat dieser aus Magerquark hergestellte Käse nur circa 0,5 g Fettanteil auf 100g gesehen. Aber nicht nur wenig Fett, sondern auch angenehm niedrige Kalorienzahlen bringt der Käse mit: 115 kcal schiebt das Bürschle ums Eck und ist so bei all denen gerne gesehen, die im Fitnesstraining und in der Muskelaufbauphase sind. Nicht zu vergessen sei der Calcium-Gehalt. Calcium ist top für die Zähnchen und Knochen.

Bei Sport verbraucht unser Körper Energie. Der Harzer sättigt nicht nur, er spielt mit den 30g/100g Eiweiß auch eine wichtige Rolle in der eiweißreichen Ernährung.

 

Wer zu den kalorienarmen Käsesorten, wie Harzer, Limburger oder Hüttenkäse greift, wird dies ziemlich schnell am Bauchumfang zu spüren bekommen.

 

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Stinkt Harzer Käse?

Man hört es ja immer wieder und jeder rümpft die Nase. Eingangs habe ich es auch erwähnt: Der Käse stinkt! Aber stinkt er tatsächlich?

Er riecht – ja, aber nur wenn es sich um einen deutlich gereiften Käse handelt. Frischer Harzer Käse ist als Sauermilchkäse sehr mild und aromatisch.

 

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Harzer Käse – Einsatzmöglichkeiten

Viel Eiweiß – wenig Fett und Kalorien – was will man mehr? Geschmack? Aber bitte sehr!

Keine Angst vor faden und langweiligen Diät-Essen! Durch den aromatischen Geschmack eignet sich der Harzer vor allem in der warmen Küche. Überbacken, Gratinieren und ähnliche Käse-Einsätze können auch mit dem fettarmen Sportlerkäse gemacht werden.

Kalt macht er auch in diversen Salaten eine gute Figur. Ich möchte Euch heute eine Kombination mit Birne zeigen und hoffe, sie schmeckt Euch.

 

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Zutaten für 4 Personen:
  • 5 Karotten
  • 900ml Gemüsebrühe
  • 1 Knolle Ingwer
  • 1/4 Schote rote Chili
  • 500 ml Orangensaft
  • 1 Prise Salz
  • 1 Harzer Käse
  • 1 Birne
  • 1 Handvoll Blattpetersilie
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 EL Erdnussöl
Zubereitung:
  1. Karotten schälen und würfeln.
  2. Gemüsebrühe, Orangensaft, Ingwer, Chili, Salz dazugeben und ca. 20 min weich kochen.
  3. Mit einem Stabmixer pürieren und warm stellen.
  4. Harzer Käse und Birne in Würfel schneiden und mit Orangensaft marinieren. Kleingeschnittene Petersilie dazu geben und verrühren.
  5. Petersilienwurzel mit einem Gurkenhobel in hauchdünne Scheiben schneiden und in Erdnussöl frittieren, auf einen Küchencrepe legen und salzen.
  6. Abwechselnd Petersilienwurzelchip, Birnen-Käse-Mix schichtweise anlegen (offene Lasagne).
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Jens

Jens

4 Comments

  1. 5. Juli 2016 at 13:36 — Antworten

    Ich mag Harzer Käse. Nicht ganz so durch wie mein Papa, aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, den mit Birne als Salat zu kombinieren. Sehr cool! Ist gespeichert.

    • 5. Juli 2016 at 13:49 — Antworten

      Manchmal sind die Wege, fernab von dem, wie man bestimmte Lebensmittel bisher verwendet hat, genau die richtigen? 😉 Lass es Dir schmecken

  2. 15. Juli 2016 at 11:34 — Antworten

    Das klingt richtig lecker!

    Kulinarische Grüße

    Benni

    • 15. Juli 2016 at 13:33 — Antworten

      Es ist vor allem mal ein ganz anderer Geschmack

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